Hier mal wieder eine neue kleine Buggygeschichte, mit allen Problemen, die man als Anfänger eben hat. Dank an Andreas, für die Erfahrungen, die er mit uns teilt.

Hallo ihr Buggy Freaks, nun bin ich auch einer......... 

Ich habe es getan. 
Ich bin vom 6.5 - 11.5 in Römö gewesen und habe mir dort nen Buggy geliehen. Was soll ich sagen: 
Alleine, als ich kurz vor Sonderstrand übern Küppel gefahren bin und dann die unendliche Weite sah, hat's mich schon umgehauen.....  Für alle die, die in der Zeit auch dort waren, ich war der, der mit runtergerissenen Hose und blankem Arsch mitten aufem Buggygelände gestanden habe, dazu aber später mehr 
Tja, und nun, wie könnte es auch anders sein, meine unendlichen Fragen zum Thema Buggy fahren.......  erstens wars ja mal eigentlich typisch für mich als Binnenlandfahrer: Mit einer 6.5er Firebee, ner 8,5er C-Quad und nem Pure XL im Gepäck bin ich an den Strand, Winmesser raus - 6 bft. Ob ich wohl das richtige mitgenommen hatte ??? Das schlimme ist ja, das einem im Punkt " Wie stark bläst der Wind in Römö" ja jeder anhaltspunkt fehlt, weil ja keine Bäume mit Ästen da sind, die rascheln und sich biegen, dachte ich, packste erst mal den Ryll aus. Gesagt, getan. Schleifspuren von 20 Metern waren problemlos möglich. Und mächtig Druck aufem Tuch. 

Nun zum Buggyfahren: 
In Lakolk nen Buggy geliehen, samt Helm und ab zum Strand. Meine Firebee 6,5 mit 33 Metern Schnur angebunden. Um den Bauch ein Trapez mit Einhäng Umlenkrolle, die ich vorher extra noch gekauft hatte ( die anderen hatten das ja auch. Ich dachte, der Vorteil ist der, einfach einhängen, und auch wieder aushängen. 
Die Matte in den Zenit geflogen und versucht, mich in den Buggy zu setzen, gar nicht so einfach. Dann saß ich drin, und hui, ab gings, der Schirm schräg links in 45 Grad vor mir, gings los. Ich wurde schneller und schneller, und irgendwie kam der Schrim immer weiter neben mich auf die Seite. Dann kam er hinter mich, lift nach hinten, raus war ich ausem Buggy.  Ok, mal kurz die anderen beobachtet, und gesehen, das die Wellen flogen. Also wieder rauf aufen Buggy und weiter gings. Ich hatte so schätzungsweise ca. 200 Meter hinter mir und dachte, ich drehe mal um, also Schirm in den Zenit und nach links weggefahren, Kurve, dann den Schirm auf die rechte Seite und wieder zurück. Es ging auch soweit ganz gut, Wellen geflogen, und dann wurde ich saaaauuuuschnell. Ich dachte, mal langsam und flog den Schirm nach oben, schoss am Schrim vorbei und wusch machte es, und es riss mich erneut ausem Buggy. Ich flog nach vorne, der Drachen zog aber nach hinten. Dann isses passiert: Es hat mir doch glatt mein Trapez samt Jeans und Unterhose runtergerissen bis kurz unters Knie. Ich lag aufem Bauch, und da startete die Matte alleine und ich zog eine 3er Spur in den harten Sand, 2 breite, eine schmale Spur. Tat ganz schön weh. Nun ja, ich mich wieder angezogen, der Schirm war total zerknüllt, nicht mehr zu starten, bin ich dann mit dem Schirm über der Schulter, den Buggy anschiebend die restlichen 100 Meter zurück gelaufen. Nachdem ich alles sortiert hatte, hab ich erstmal ne Pause gemacht. Mich mit anderen unterhalten. DIe flogen alle an diesem Tag so 3 qm Schirme. Sie meinten, ich wäre überpowert gewesen. 

Nun meine Probleme: 
1.) Die Matte ( Firebee 6,5 qm ) 
Sie zu starten, und im Stehen zu fliegen, kein Problem. Aber im Buggy: 
Ich hatte den Eindruck, die ist unheimlich träge. Ich mußte, um sie zu lenken, mit beiden Armen immer vollausschlag rudern um sie zu bewegen. Ich hatte immer das Gefühl, meine Arme seien zu kurz. Und wenn sie sich dann drehte, dann langsam. Sie hat dabei aber immer unheimlich Druck dabei gemacht. Warum ???? Andere machen in Ihrem Buggy nur kurze Lenkbewegungen. 

2.) Die Umlenkrolle 
Wenn ich im Buggy sitze und losfahre, hänge ich das Seil ja in der Rolle ein. Klappt ganz gut. Dann lenke ich ne Weile, muss ja auch extreme Lenkbewegungen machen, und schwupp, ist die Schnur drausen und ich lenke nur noch aus der Hand. Das ist ziemlich anstrengend, und ich bekomme auch während des fahrens die Schnur nicht mehr um die Rolle rum. Tja, was nun , ne Umlenkrolle, die rundrum zu ist, und das Seil nicht rauskann möchte ich eigentlich nicht benutzen, mit bleibt dann ja nur noch der Notaus. 

3.) Das manöverieren 
Ich fahre, den Drachen z.b rechts und es klappt soweit. Habe mächtig Zug aufem Schirm. Nun möchte ich aber mit dem Buggy nach links fahren um zum Beispiel richtung Ausgangspunkt zurückzugelangen. Wenn ich nun versuche, nach links zu fahren, also in die entgegengesetze Richtung wie die Matte steht, dann passiert es, das es mich fast ausem Buggy zieht, bzw. das das linke Hinterrad in die Luft geht und der Buggy umzukippen, Richtung Matte droht. Ich dachte mir, ok, der Zug muss vor dem Lenken auser Matte raus, also nach oben geflogen und dann gelenkt, dann gehts einfacher, nach links zu fahren, jedoch durch meine Speed bedingt fange ich dann wieder an , meine Matte zu überholen, was dann unweigerlich mit einem Rausziehen nach hinten endet. Also müßte ich eigentlich schneller zwischen Matte oben und wieder in den Wind stellen, wechseln, was aber wegen der Trägheit der Matte nicht ging. 
Was nun ????? Was mache ich falsch ???? 

So, nun bluten die Finger.............. 

Nen windigen Gruß, 

ein neuer Buggy Freak.... 

Andreas