Hier ein kleiner Erfahrungsbericht über's Mountainboarden. Ich sag nur: Lernen durch schmerzen !! Der Bericht stammt von Markus aus Hannover 

"Grenzerfahrung mit dem Moutainboard und der Bora 2.8"


Es fing alles damit an, dass ich diesen Sommer ma wieder Urlaub auf Römö zum Buggy fahren gemacht habe. Als ich da die vielen "Mountainboarder" sah, die echt nicht gerade langsam damit rumheizten und tricksten 
(fette "Jumps" und Drehungen in der Luft), kam mir der Gedanke, mal eine kleine Probefahrt zu machen.
Hat da auch schon ganz gut geklappt, nur ist es ungefähr so, wie beim Buggy fahren, einmal angefangen, und man will/muß so ein Teil auch haben. Hab mich in meinen "Anfangszeiten" eigentlich immer mit Skateboard, oder Inlinern auf unseren Feldwegen von einer Zweileinermatte (Sigma M) ziehen lassen. Ich bestellte mir natürlich kurz darauf beim "
Drachenstore" (bester Drachenshop den ich kenne!!!) das Libre - Moutainboard. 
Als erstes bin ich mit dem Board ( noch ohne Fußschlaufen ) ein paar kleine Berge runtergefahren - das hat schon extrem viel Spaß gemacht, scheint echt ein geiles "Teil" zu sein. -Adrenalin pur!! :-)) 
Der nächste Morgen:
Bin sofort zu unserem großen Messeparkplatz gefahren, wo ich auch immer mit dem Buggy "unterwegs" bin, und habe das Board ausgiebig getestet. Bin erstma noch ne Weile ohne Fußschlaufen gefahren, da mein Skateboard 
von "damals" auch keine "richtigen" Fußschlaufen hatte ( nur alte Fahrradschläuche, wo man immer schnell genug wieder rauskam ).
Man kann selbst schon ohne Fußschlaufen extreme Geschwindigkeiten erreichen mit dem Teil!! - Hätte ich echt nich gedacht! 
Doch dann wollte ich es wissen. Windstärke 5-7. Ab nach Hause (ich wohne im Böen geplagtem Inland -Hannover), schnell die Fußschlaufen rangebastelt, Bora 2.8 an die Leine und ab geht der "Peter" - aber wie ...
Ist ja der absolute Hammer is ja fast wie Kitesurfen, man kann sich soweit reinlegen, bis der Ar... auf'm Boden schleift - super krass, geil kann ich da nur sagen.
Schließlich wollte ich einen Hüpfer wagen, der erste hat schon ganz gut geklappt, zwar nur so 10 cm hoch aber immerhin dachte ich fatalerweise. Beim nächsten Sprung hat mich eine Böe schon früher als geplant überrascht und mich mitsamt dem Board ein "wenig" geliftet ( hatte da aber schon ziemlich Geschwindkeit drauf!). Die Landung war natürlich der heftigste "Abgang" seit langem. Hab es nicht geschaft, dass Board schnell genug in Fahrtrichtung zu setzen und dann .... - kannst du dir bestimmt denken. 
Leider war es unser Messeparkplatz, der eigentlich nur aus Schotter, Teer, und Wiese besteht. Ich bin natürlich voll in den Schotter rein 
und hab mir übelst mein Handballen aufgerissen. Nicht so schlimm dachte ich und ging dann noch mit nem großem Plaster auf der Wunde
zur Arbeit (Spätschicht). So gegen Feierabend bemerkte ich, dass der Handballen doppelt so dick ist wie der andere und ein roter Strich 
von der Wunde hoch ging in Richtung Herz. Panik !!!! Ab nach Hause, Auto geschnappt, und ins Krankenhaus.
Ergebnis: Blutvergiftung!!! Der rote Strich ging inzwischen schon bis unterm Achsel, weil ich Blödmann auch noch den ganzen Tag mit 
arbeiten mußte. Ein paar Stunden später hätte das wohl anders ausgesehen. So bekam ich zum Glück "nur" eine Tetanusspritze
( war schon 7 Jahre abgelaufen! ) in den Hintern, die aber äußerst schmerzvoll im nachhinein ist und jede Menge Antibiotika.

Fazit: Damit war das Mountainboard fahren erstma für drei Wochen gestorben. Buggy fahren konnte ich zum Glück schon ca. 2
Wochen  später -sch... Sucht!!! ;-)))


Naja, beim nächsten Mal ist man wieder schlauer - hoffentlich.